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Meditation Buddhismus

Meditation ist eine Form des Achtsamkeitstrainings und hat seine Wurzeln in Buddhismus. Als Einstieg eignet sich besonders gut die Atemmeditation. Es geht nicht darum, eine bestimmte Atemtechnik zu erlernen. Ziel der Atemmeditation ist die Konzentration auf die Atmung. Meditiert werden sollte am besten im Sitzen.

Auftretende Gefühle und Gedanken heißt man am besten willkommen und sagt ihnen, dass man sich später um sie kümmert. Dann kehrt man mit der Aufmerksamkeit zurück zur Atmung. Manchem einem gelingt das auf Anhieb, andere müssen etwas mehr üben. Wer psychisch erkrankt ist sollte vor Beginn solcher Übungen Rücksprache mit dem Arzt halten. Es gibt auch Kurse, in denen man unter Anleitung Meditation erlernen kann.

Am besten wirkt Meditation, wenn sie regelmäßig durchgeführt wird. Es ist inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen worden, dass regelmäßige Meditation zu mehr innerer Ruhe und Entspannung führt. Der Blutdruck und die Pulsfrequenz sinken. Das sind nur einige positive Effekte der Meditation.

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Neurose Arten

Bei neurotischen Erkrankungen handelt es sich um seelische Fehlentwicklungen. Sie werden im ICD 10 auch als neurotische Belastungs- und somatofomre Störungen (F40-F48) bezeichnet. Sie haben ihre Ursachen in der frühen Kindheit und anhaltenden psychischen Traumatisierungen. Diese sind in den ersten Lebensjahren besonders schlimm, da ein kleines Kind zu diesem Zeitpunkt nur über sehr geringe Ressourcen verfügt und auf die Hilfe naher Bezugspersonen angewiesen ist, um psychische Traumatisierungen gut verarbeiten zu können.

Können Konfliktsituationen nicht gelöst werden, werden sie abgewehrt, konvertiert. Das bedeutet, dass die seelischen Konflikte in körperliche Symptome umgesetzt werden. Die Betroffenen leiden unter körperlichen Beschwerden, ohne dass es einen organischen Befund dafür gibt. Erfolgt keine Behandlung/Therapie manifestieren sich diese Beschwerden. Eine besonders schonende und erfolgreiche Therapie zur Behandlung dieser Erkrankungen ist die Methode Trauma Recovery Protocol.

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Habit-Reversal-Training

Bei Pädophilie handelt es um eine sexuelle Vorliebe für Kinder, die sich meistens in der Vorpubertät oder im frühen Stadium der Pubertät befinden. Diese Erkrankung gehört zu den sogenannten Paraphilien und ist im ICD 10 als Krankheit aufgeführt. Betroffen hiervon sind ca. 3-5% der Bevölkerung. Zwei Drittel davon leiden unter einer Hemmungspädophilie. Sie leiden tatsächlich darunter, denn sie erleben ihre Neigung als stark belastend und arbeiten dagegen. Die Betroffen haben einen enormen Leidensdruck.

Zur Pädophilie gehört auch die Neigungspädophilie. Das bedeutet, dass sich die Betroffenen vor der Auslegung ihrer sexuellen Wünsche scheuen und eine Alternative suchen. Auch hier besteht ein enorm hoher Leidensdruck.

Für beide Gruppen gibt es therapeutische Angebote in Form von Entlastungsgesprächen, Selbsthilfegruppen und Habit-Reversal-Training.

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Panikstörung Medikamente

Panik ist eine Stressreaktion des Körpers auf eine reale oder vermeintliche Gefahr. Deshalb steht im Moment der Panik nur noch die Selbsterhaltung im Mittelpunkt. Es geht um das Überleben, so dass je nach Persönlichkeit und Gegebenheiten die Entscheidung zwischen Kampf oder Flucht getroffen wird.

Bei Panikstörungen setzen die Angstattacken urplötzlich und ganz massiv ein. Sie sind nicht von bestimmten Gegebenheiten abhängig und sind auch nicht vorhersehbar. Zu den wesentlichen Symptomen gehören neben dem plötzlich auftretenden Herzklopfen der Brustschmerz, Erstickungsgefühle und/oder Schwindel. Dieser Zustand ist für die Betroffenen schwer zu ertragen und kann bis zur Todesangst führen. Häufig tritt diese Erkrankung  zusammen mit einer Agoraphobie, der Platzangst, auf.

Es besteht bei dieser Erkrankung die Tendenz des vermeidenden Verhaltens, was zu gravierenden Folgen – wie z.b. totaler sozialer Rückzug – führen kann. Es gibt verschiedene Methoden der Therapie solcher im ICD aufgeführten Erkrankungen.

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Sexualpräferenzstörung

Als Paraphilie werden sexuelle Verhaltensweisen bezeichnet, die so stark von der gesellschaftlichen Norm abweichen, dass sie als sexuelle Störungen bezeichnet werden. Daher haben sie auch Eingang in den ICD 10 gefunden.

Gerade auf dem Gebiet der Sexualität sind die individuellen Unterschiede sehr groß, größer als in vielen anderen psychischen Bereichen. Das hat zur Folge, dass die Abgrenzung zwischen gestörtem und ungestörtem Verhalten schwierig ist. Wenn die sexuellen Neigungen Leidensdruck erzeugen und die psychische Situation eines Menschen nachhaltig negativ beeinflussen, hat sie Krankheitswert.

Sexuelles Verhalten ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Jeder Mensch hat ein sexuelles Skript, das zum Teil mit der Geburt mitgegeben wird und dann bestimmt wird durch Erfahrungen, Erziehung, das individuelle Familienleben, das stark auf die Einstellung auf die Sexualität wirkt.

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Phobie vor Menschen

Bei einer Phobie besteht übermäßige Angst vor bestimmten Situationen oder Objekten Auch wenn die Betroffenen wissen, dass ihre Angst irrational ist, kann sie von ihnen nicht beeinflusst werden. Daher besteht hier meistens das Bestreben, diese angstauslösenden Situationen und Konfrontationen zu vermeiden. Ein Beispiel hierfür ist die sehr bekannte Spinnenphobie, Angst vor dem Fliegen vor oder auch  vor großen Plätzen oder Menschen. Oft reicht es, an diese Dinge erinnert zu werden oder sie sich vorzustellen.

Bei Panikstörungen setzen die Angstattacken urplötzlich ein, sind nicht von bestimmten Gegebenheiten abhängig und sind daher auch nicht vorhersehbar. Zu den wesentlichen Symptomen gehören neben dem plötzlich auftretenden Herzklopfen der Brustschmerz, Erstickungsgefühle und/oder Schwindel. Beide Angsterkrankungen sind für die Betroffenen schwer zu ertragen.

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Posttraumatische Belastungsstörung ICD 10

Die posttraumatischen Belastungsstörungen (PTSB) entstehen infolge traumatischer Erlebnisse, wie schwere Gewalt, Naturkatastrophen, Missbrauch, Vernachlässigung, Unfällen. Zu den häufigsten Symptomen zählen:

  • Schlafstörungen,
  • Alpträume,
  • Flashbacks,
  • innere Unruhe,
  • Konzentrationsschwierigkeiten,
  • erhöhte Aufmerksamkeit
  • Starke Wut-, Scham – und Schuldgefühle,
  • Ängste,
  • Schreckhaftigkeit
  • Gefühle der Hilflosigkeit in unterschiedlichen Situationen u.a.

Es ist eine Erkrankung, die den Menschen tiefgreifend beeinflusst. aufgrund der schwere der Erkrankung macht sie besonders anfällig für andere psychische Erkrankungen, besonders Alkohol- und Medikamentenmissbrauch, Angststörungen und somatoforme Störungen. Professionelle Hilfe ist unerlässlich zur Verarbeitung des Erlebten und der Wiederherstellung der Gesundheit.

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Schizophrenie Behandlung

Es handelt sich hierbei um eine psychische Erkrankung, die ein sehr vielfältiges Erscheinungsbild hat. Das Haupterkrankungsalter liegt zwischen der Pubertät und dem 30. Lebensjahr.

Es gibt nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand mehrere Ursachen, die für die Entstehung dieser Erkrankung verantwortlich sind. Das bedeutet, dass sowohl genetische, als auch biologische und psychosoziale Faktoren beteiligt sind. Eine wichtige Teilursache sind anlagebedingte Faktoren. So erkranken Menschen, bei denen ein oder beide Elternteile an Schizophrenie erkrankten, deutlich häufiger. Schizophrenie ist sowohl für die Erkrankten als auch deren Familienangehörigen eine große Herausforderung.

Zu den Symptomen gehören u.a. der Wahn, Halluzinationen und formale Denkstörungen. Der Verlauf der Krankheit lässt sich nicht wirklich vorher sagen. Die ständige Weiterentwicklung der Medikamente und Therapien ermöglicht jedoch häufig eine gute Behandlung. Neben wirksamen Medikamenten gibt es die Psychotherapie, Soziotherapie und Rehabilitation.

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Selbstverletzung Therapie

Das selbstverletzende Verhalten ist im ICD 10 als Krankheit aufgeführt. Es gibt verschiedene Arten der Selbstverletzung. Am bekanntesten ist das Ritzen, was manchmal bei der Schwere der Verletzungen eine deutliche Untertreibung ist. Die Betroffenen fügen sich mit Rasierklingen oder anderen spitzen Gegenständen Verletzungen zu, drücken glühende Zigaretten in ihre Haut oder schlagen mit dem Kopf gegen die Wand.

Meistens sind es Kinder und Jungendliche, die sich verletzen. Sie alle wollen sich wieder spüren, unerträgliche Spannungen abbauen, den seelischen Schmerz ablösen durch die physischen Schmerzen.

Selten gibt es hierfür nur den einen Grund und somit auch nicht den Schuldigen. Die Ursachen liegen häufig in einer Depression, Selbsthass, einem Minderwertigkeitsgefühl. Gemeinsam ist allen eins: Sie brauchen professionelle Hilfe.

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Sexuelle Funktionsstörung Therapie

Im ICD 10 werden die unterschiedlichsten Störungen, die Auswirkungen auf den Bereich des sexuellen Verhaltens haben, unter diesem Begriff erfasst. Es wird unterschieden zwischen den sexuellen Funktionsstörungen, den Störungen der Geschlechtsidentität und der Sexualpräferenz (Paraphilie). Am häufigsten trifft man in der Therapie auf die sexuellen Funktionsstörungen, zu denen der Mangel bzw. Verlust von sexuellem Verlangen bei Frau und Mann, Errektionsstörungen und Orgasmusstörungen gehören.

Sex wird häufig als die schönste Nebensache der Welt genannt. Ein erfülltes SExualleben ist wichtig fü eine gute Beziehung. Jedes Paar versteht darunter etwas anderes. Entscheidend ist, dass sich beide dabei gut fühlen. Viele suchen erst dann Hilfe, wenn es zu ernsthaften Problemen in der Beziehung kommt. Schließlich handelt es sich hier um ein sehr intimes Gebiet, das häufig mit Scham besetzt und vor allen Dingen auch die Gefahr großer seelischer Verletzlichkeit mit sich bringt.

In den letzten Jahren sind verschiedene therapeutische Ansätze entwickelt worden, insbesondere für die Behandlung sexueller Funktionsstörungen.

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