Sexualpräferenzstörung

Als Paraphilie werden sexuelle Verhaltensweisen bezeichnet, die so stark von der gesellschaftlichen Norm abweichen, dass sie als sexuelle Störungen bezeichnet werden. Daher haben sie auch Eingang in den ICD 10 gefunden.

Gerade auf dem Gebiet der Sexualität sind die individuellen Unterschiede sehr groß, größer als in vielen anderen psychischen Bereichen. Das hat zur Folge, dass die Abgrenzung zwischen gestörtem und ungestörtem Verhalten schwierig ist. Wenn die sexuellen Neigungen Leidensdruck erzeugen und die psychische Situation eines Menschen nachhaltig negativ beeinflussen, hat sie Krankheitswert.

Sexuelles Verhalten ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Jeder Mensch hat ein sexuelles Skript, das zum Teil mit der Geburt mitgegeben wird und dann bestimmt wird durch Erfahrungen, Erziehung, das individuelle Familienleben, das stark auf die Einstellung auf die Sexualität wirkt.

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