Corona - Wie wir am am besten durch die Krise kommen!

Das gab es noch nie!

Wir hatten  deutliche Ausgangsbeschränkungen, viele Menschen konnten nicht mehr arbeiten, andere sorgten dafür, dass das Leben aufrecht erhalten blieb und stießen an ihre Grenzen. Jetzt haben wir wieder mehr Normalität im Leben und auch ich habe meinen Praxisbetrieb komplett wieder aufgenommen - natürlich unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Hygienanforderungen.


Zu den Entspannungsbehandlungen kommen Sie bitte mit Mund-Nasen-Schutz. 



Vorläufig wird Corona uns noch eine ganze Weile beschäftigen, daher habe ich die nachfolgenden Tipps für den Umgang mit diesen ungewöhnlichen Herausforderungen vorerst an dieser Stelle gelassen. 


Und hier sind die Themen:

  • Informationsbedarf
  • Überforderung, Angst und Wut
  • Tagesstruktur
  • Entspannungstechniken
  • Lagerkollaps
  • Soziale Kontakte
  • Immunsystem
  • Suchtgefahr
  • Homeoffice

Informationsbedarf

Vermehrt wurde ich damit konfrontiert, dass die   Informationen über das Virus mehr zu Verwirrung und Verunsicherung führen, als zur Beruhigung. Immer wieder habe ich Kontakt mit Menschen, die alle Daten in Frage stellen und gezielte Fehlinformation vermuten.


Für alle ist die Situation neu.  Fehler und auch Fehl-einschätzungen erscheinen mir in einer solchen Lage leider fast unausweichlich, so schwerwiegend es hier auch ist. Das liegt  in der Natur einer solchen, bisher nie dagewesenen Epidemie. Auch die Wissenschaft lernt jeden Tag dazu.


Suchen Sie nicht gezielt nach Widersprüchen. Die können Sie gegenwärtig immer finden und es wird Ihnen damit nicht besser gehen.

Daher: 

Informationen sind wichtig, auch hier entscheidet das Maß. Ihr Körper signalisiert Ihnen sehr wohl, wenn Sie die Informationsflut überfordert.  Nehmen Sie es wahr und schalten Sie dann bewußt weg. Suchen Sie sich eine verlässliche Quelle, bei der Sie sich informieren und beschränken Sie die Suche nach Informationen.


Lassen Sie die Welt gerade jetzt ab und zu mal draußen.


Schützen wir uns so gut es geht und mit vollem Verantwortungsbewusstsein.

Wer  an ausführlicheren wissenschaftlichen Hintergründen von Corona interessiert ist, findet werktäglich beim Podcast des NDR auf youtube ein halbstündiges Interview mit dem Virologen der Charite, Prof. Drosten.

Überforderung, Angst und Wut

Die Situation überfordert Sie und Sie haben Angst? Angst ist ein Schutzmechanismus. Wird Sie zu groß, ist sie kontraproduktiv. Wird sie für Sie unerträglich und Sie brauchen Hilfe? Nehmen Sie Kontakt mit mir auf.


Sie gehen auch jetzt arbeiten und fühlen sich überlastet?

Hier sind individuelle Lösungen notwendig, die ich an dieser Stelle nicht aufzeigen kann. Gerade weil Sie gebraucht werden, gönnen Sie sich Pausen. Es ist keinem geholfen, wenn Sie plötzlich nicht mehr können.



Die Begleitumstände der gegenwärtigen Situation können ziemlich an den Nerven zerren. Es ist völlig in Ordnung, sich auch mal überfordert zu fühlen oder Wut zu haben.


Erlauben Sie es sich und suchen Sie ein Ventil, dass Ihrer Umgebung nicht schadet. Beispiele können Sie hier sehen. Sprechen Sie es aus, damit die anderen wissen was in Ihnen vorgeht. Gehen Sie an die frische Luft, wechseln Sie das Zimmer und schreien Sie dort, schlagen Sie aufs Kissen oder boxen Sie in die Luft.  Sagen Sie es Ihrem Partner, Ihrer Familie vorher, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Schützen Sie Ihre Kinder hierbei.

Jetzt Termin vereinbaren:

Klicken Sie auf den Button um einen Termin zur Entspannungsbehandlung zu vereinbaren.

Klicken Sie auf den Button um einen Termin zur Psychotherapie zu vereinbaren.

Klicken Sie auf den Button um einen Termin
zum Coaching zu vereinbaren.

Tagesstruktur

Erfahrungen aus Asien im Umgang mit einem solchen Ausnahmezustand  zeigen, wie wichtig eine Tagesstruktur ist. Leben Sie in einer Gemeinschaft besprechen Sie es gemeinsam und schauen Sie, dass Sie neben Gemeinsamkeit auch Zeiten für sich finden.




Auch - oder gerade - wenn Sie allein leben, ist ein geregelter Tagesablauf, der Ihnen weiterhin Flexibilität gibt, wichtig. Bleiben Sie auch in Kontakt mit anderen Menschen.

Entspannungstechniken

Auch und gerade in dieser Zeit ist es wichtig, unser angespanntes Nervensystem gezielt zu beruhigen. Dafür gibt es vielfältige Methoden, wie z.b. Meditation, bestimmte Atemtechniken, Entspannungsübungen oder auch Phantasiereisen.


Sie finden hier die ersten zwei Audiodatei [17 min, 11 min] einer Phantasiereise. Ich werde nach und nach weitere hinzufügen.




In meiner Arbeitspraxis hat sich auch Reiki als Fernbehandlung bewährt. Diese Methode ist eine sehr wirksame Unterstützung. Ich praktiziere diese Behandlung seit Jahren erfolgreich immer dann, wenn ein Besuch bei mir vor Ort nicht möglich ist. ​


Bei Bedarf nehmen Sie Kontakt mit mir auf, damit wir einen Termin vereinbaren können.



Lagerkollaps

Sie gehören zu denen, die nicht arbeiten gehen dürfen? Ihnen fällt die Decke auf den Kopf, Sie langweilen sich und sind frustriert? 


Jetzt ist es Zeit für Dinge, die Sie schon immer mal tun wollten und auch zu Hause machen können. Entdecken sie vergangene Sachen wieder neu, probieren Sie mal ganz was Anderes aus.


  • Lesen Sie wieder. In diesen Zeiten empfiehlt es sich besonders, heitere Literatur auszusuchen.
  • Entdecken Sie in Vergessenheit geratene Spiele wieder, wie z.b. Brettspiele, Schiffe versenken oder auch Stadt-Land-Fluss mit ganz neuen Kategorien.
  • Tanzen Sie zu Hause allein oder mit Partner.
  • Hören Sie Musik, Singen Sie mal  laut - Das ist auch gut gegen Angst.
  • Schreiben Sie Tagebuch.

Soziale Kontakte

Die gegenwärtige Situation ist besonders schwierig für all diejenigen, die allein leben und seelisch nicht sehr stabil sind. 


Sie haben Freunde, Bekannte, Kollegen, Familienangehörige, Nachbarn auf die das zutrifft und die Sie zur Zeit nicht besuchen können? Nehmen Sie Kontakt auf per Telefon, Chat und ähnliches. Es ist von enormer Bedeutung, dass die Menschen nicht das Gefühl haben allein zu sein.



Sie leben selbst allein und vermissen den Kontakt zu anderen? Sie fühlen sich gegenwärtig überfordert und  auch verlassen? 


Freunde, Bekannte, Kollegen und Familienangehörige haben selbst genug mit sich und ihren Sorgen zu tun, so dass der Kontakt gegenwärtig abgebrochen ist?


Ziehen Sie sich nicht zurück! Nehmen Sie von sich aus Kontakt auf. 

Immunsystem

Dazu gibt es auch viele Hinweise im Netz. Neben Ernährung, Vitamin C, Zink etc. gehört auch das morgendliche Wechselduschen, dass den Kreislauf anregt und der Abhärtung dient. Es ist eine gute Zeit ggf. auch der gesunden Ernährung und gesundem Wasser mehr Beachtung zu schenken.


Stärkung der Selbstheilungskräfte

Der Körper hat diese Fähigkeit, nutzen Sie sie. Ein altbewährtes Mittel der Entgiftung und Abhärtung, das leider ziemlich in Vergessenheit geraten ist, ist  eine tägliche Bürstenmasssage. Mit einer sanften Massage, mit der Sie schwache Reize setzen, regen Sie die Selbstheilungskräfte an.


So lange es möglich ist, gehen Sie an die frische Luft und beachten Sie dabei die Vorgaben zur Kontaktvermeidung.



Es gibt inzwischen viele Erfahrungen, dass vor allem mit einer positiven Grundeinstellung die Selbstheilungskräfte angeregt werden! 

Tauschen Sie den Satz: "Ich werde nicht krank!" aus durch den  Satz: "Ich bleibe gesund!" Es macht für Ihr Unterbewusstsein einen wesentlichen Unterschied.


Sport - auch in diesen Zeiten 

Krisen sind in der Tat immer auch eine Chance. Fällt es Ihnen schwer, allein zu Hause Sport zu machen, nutzen Sie die vielfältigen, durch Corona inzwischen oft auch kostenlosen online-Angebote. Mögen Sie keinen Sport, dann machen Sie leichte Gymnastik und Dehnung und in jedem Fall die Lungenübung.


Sie finden eine Anleitung per Video hier.

Suchtgefahr

In solch anstrengenden Zeiten ist die Gefahr groß, vermehrt zum Alkohol zu greifen oder in ungesunden Mengen stark zuckerhaltige Lebensmittel zu verzehren.


Ich bin kein Abstinenzapostel und rate doch zur Vorsicht. Schränken Sie auch jetzt den Alkoholkonsum ein. Mal ein Glas Wein oder ein Bier ist in Ordnung, täglicher Alkoholkonsum nicht. Behalten Sie es im Blick, weichen Sie statt dessen auf andere alkoholfreie Getränke aus. Das ist vielleicht auch eine Gelegenheit, hier neue alkoholfreie Getränke zu kreieren.





Um späterem Figurfrust vorzubeugen - greifen Sie statt auf Schokolade auf frisches Obst oder Trockenobst zurück. Das bedeutet keinen totalen Verzicht.


Trinken Sie eine Schorle oder Tee, wenn Sie der Heißhunger überfällt. Häufig erfolgt der Griff auf Süßes aus Langeweile oder Frust. Achten Sie darauf, wann Sie zu den süßen Sünden greifen.


Fragen Sie sich selbst, was der Grund ist und steuern Sie gegen.


Jetzt Termin vereinbaren:

Klicken Sie auf den Button um einen Termin zur Entspannungsbehandlung zu vereinbaren.

Klicken Sie auf den Button um einen Termin zur Psychotherapie zu vereinbaren.

Klicken Sie auf den Button um einen Termin
zum Coaching zu vereinbaren.

HOmeoffice

Hier ist ebenfalls eine Tagesstruktur wichtig. Beginnen Sie, wie sonst auch, den Arbeitsalltag zur reuglären Zeit. Neigen Sie dazu, die Pausen zu vergessen? Stellen Sie sich den Wecker. 

Verlassen Sie für die Pause Ihren Arbeitsplatz zu Hause.


Überlegen Sie ob es ggf. unterstützend für Sie ist, auch bewußt Kleidung zu wählen, die Sie sonst zur Arbeit tragen und erst am Feierabend in die bequeme Kleidung schlüpfen.

Sie müssen zu Hause arbeiten und Kinder dabei betreuen? Da sind ganz individuelle Lösungen erforderlich und die Unterstützung des Arbeitgebers! Unter solchen Umständen ist ein Arbeiten nur eingeschränkt möglich. Haben Sie auch mit sich selbst Nachsicht.


Machen Sie wirklich Feierabend und verlassen Sie den PC bzw. legen Sie den Laptop außer Sichtweite.


>